Psychosomatik

Lassen Sie doch mal Ihre Seele baumeln – Gesundheit für Körper, Seele und Geist

Psychosomatik

Körper, Psyche und auch die Seele (wenn man daran glaubt) sind eng miteinander verbunden. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Mehr als uns bewusst ist!

Sie haben sicher schon folgende Sätze gehört:

„ Der Körper ist der Spiegel der Seele“ und „ Mens sano in corpore sano“ = ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper“.

Wenn es uns psychisch nicht gut geht und uns Probleme und Stress im Griff haben, spüren wir das oft am Körper und werden krank. Unser Körper ist schlauer als unser Verstand. Jeder kennt wohl bei sich selbst das harmlose Beispiel, wenn er sich nach Arbeits-/Prüfungs-Stress eine Erkältung holt, da hat er im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll. Viele Menschen reagieren in schwierigen Situationen mit Hautreaktionen, Rückenproblemen/ Muskelverspannungen, Bauchschmerzen und Darmproblemen; es existiert die medizinische Diagnose des Reizdarms, da wird es sogar wörtlich ausgedrückt. Wie häufig haben junge Frauen Blasenentzündungen, nebst Verkühlung spielen hier meiner Erfahrung nach oft eine Partnerschaftsproblematik oder Gefühle wie Wut/Zorn eine Rolle und übrigens auch eine familiensystemische Verstrickung mütterlicherseits.

Einer meiner Psychosomatik-Lehrer pflegte zu sagen: Jede Erkrankung ist psychosomatisch, wenn auch manchmal nur mit einem minimalen Anteil. Auch die Appendizitis= Blinddarm-Entzündung. Hier macht es natürlich keinen Sinn, psychotherapeutisch zu behandeln (höchstens im nachhinein); ohne Operation kann Lebensgefahr bestehen!

Bei Krebserkrankungen findet man vielfach über lange Zeit hinweg unterdrückte Bedürfnisse, d.h., man ist sehr streng zu sich, verbietet sich etwas, was man eigentlich möchte oder man lebt sein Leben nach dem Wunsch/ der Vorstellung anderer.

Vorsicht! – Ja nicht den Fehler machen! , einem Krebskranken  zu sagen/über ihn zu denken, dass er nur deswegen krank wurde, weil er etwas falsch gemacht hat in seinem Leben. Das ist ein völliger Schmarrn! , entschuldigen Sie, dass ich das so ausdrücke.

Erstens mal laufen solche Prozess völlig unbewusst, zweitens gibt es eine genetische Veranlagung, Umwelteinflüsse oder oder. Und bei krebskranken kleinen Kindern kann es nun nicht wirklich um langjährig unterdrückte Gefühle gehen. Allenfalls sind es dann Gefühlsbelastungen im familiensystemischen Sinne oder im Sinne der Reinkarnation. Es handelt sich also insgesamt gesehen um eine multifaktoriell bedingte Entstehung, und keiner von uns weiss genau alles, was wir in uns tragen.

Psychosomatik

Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch das ihm Bestmöglichste in einer Situation tut- was ihm unter den derzeitigen Umständen, seiner Reife, seinem geistigen und seelischen Entwicklungsstand entsprechend möglich ist. Mehr geht in diesem Moment seines Lebens einfach nicht, egal ob er will oder nicht; wenn er will kann er sich natürlich genial und erstaunlich schnell weiterentwickeln.

Es gibt immer wieder sogenannte Wunderheilungen; bei Krebs-Erkrankungen  und allen anderen auch. Das zeigt doch die enorme Kraft zur Selbstheilung, wenn wir eine entsprechende positiv unterstützende mentale Kraft in uns, in unserem Umfeld  und einen tiefen Glauben haben, ob an Gott o. a. Religion, sich selbst und an das Leben als solches. Es gibt Studien über die Bedeutung des Glaubens bei Krebserkrankungen, die besagen, dass Patienten mit einem festen Glauben eine deutlich höhere Überlebensrate haben.

Nicht nur kann die Seele und die Psyche den Körper krank machen. Auch kann eine körperliche Erkrankung die Psyche negativ beeinflussen. Kranke sind öfters mal gereizt, schlecht gelaunt und depressiv- vor allem bei längeren, schweren und chronischen Erkrankungen. Das ist ja absolut verständlich.

Resüme:

Bei jeder Erkrankung sind, wenn vom Patienten gewünscht oder zumindest bejaht, eine Begleitung im Sinne der psychischen Stärkung, Hilfe zur Krankhheitsverarbeitung und evtl. spiritueller Unterstützung extrem wichtig.

Auf diesem Weg begleite ich sie gerne, wenn Sie das möchten.